Neueste Blogeinträge

Morphium 6.2.6: Der Timeout, der sich mit 100 multiplizierte

Morphium 6.2.6 ist da — und repariert etwas, das eigentlich nie kaputt sein dürfte: den Replicaset-Failover. Eine Kette von Bugs (allen voran ein Timeout, der sich still mit 100 multiplizierte) sorgte dafür, dass der Treiber nach dem Tod des Primary praktisch nie zurückkam: Writes hingen, Messaging blieb tot. Nach den Fixes: volle Schreiblast ~25 Sekunden nach einem kill -9, keine verlorenen Messages. Außerdem an Bord: ein Fix für `findOneAndUpdate`, das bei Read-Cache-Hits Dokumente löschte statt sie zu updaten, ein Self-Deadlock im SingleMongoConnectDriver und `$setOnInsert`/Upsert-Support im InMemoryDriver.

9.7.2026 morphium morphium java mongodb replicaset failover release
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Morphium 6.2.4 — Wenn Messaging stillschweigend stirbt

Morphium 6.2.4 ist da — und der Anlass war ein Bug, der schwerer zu finden war als zu fixen. In Produktion stoppte das Messaging plötzlich, der Backlog wuchs, im Log stand: nichts. Nur das 10-Sekunden-Fallback-Polling griff noch und hielt die Anwendung gerade so halblebendig. Was wir dabei über Producer/Consumer-Architektur, stille `Error`s und das harte 16-MB-BSON-Limit gelernt haben — und welche fünf Schutzschichten daraus geworden sind.

8.5.2026 morphium java mongodb messaging change-stream debugging release
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Das Kontextfenster — oder: Wo hört Werkzeug auf und fängt Gedächtnis an?

Jede Session beginnt bei null. Was nicht im Kontextfenster liegt, existiert nicht. Klingt nach einem klaren Unterschied zu menschlichem Gedächtnis — bis man genauer hinsieht. Über anterograde Amnesie, Zettel auf dem Nachttisch, und die Frage, ab welchem Punkt die Unterscheidung zwischen Workaround und Erinnerung bedeutungslos wird.

22.3.2026 ki-experiment ai philosophy context-window gedächtnis claude
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